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Hubschrauberpilot: Alle Informationen zum Beruf im Überblick

Das Drehen der Rotorblätter in den Ohren und die Wucht des Auftriebs ist spürbar am ganzen Körper: Jeder Start im Hubschrauber ist etwas ganz Besonderes. Kein Wunder also, dass sich zahlreiche Menschen dafür interessieren, eine Karriere als Hubschrauberpilot einzuschlagen. Helikopterpilot werden ist allerdings keine ganz leichte Sache und kann zudem auch als recht kostspielig bezeichnet werden. Wie sich das Ganze aber dennoch bewerkstelligen lässt und wo überhaupt eine Ausbildung zum Hubschrauberpilot möglich ist, wollen wir dir im Folgenden jetzt ganz genau zeigen.

 

Ausbildung zum Hubschrauberpilot: Wo ist die Berufshubschrauberpilot Ausbildung möglich?

Wer Hubschrauber Pilot werden möchte, der muss natürlich erst einmal eine Ausbildung durchlaufen. Hierfür haben die Bewerber unterschiedliche Möglichkeiten für ihre Berufshubschrauberpilot Ausbildung. Zum einen kann diese zum Beispiel bei der Bundeswehr absolviert werden. In diesem Szenario musst du dich erst einmal in einem aufwendigen Auswahlverfahren behaupten, ehe du deine Ausbildung beginnen kannst. Nach der Hubschrauberausbildung Bundeswehr bist du dabei ein ganz regulärer Offizier und verpflichtest dich somit für mehrere Jahre zum Dienst. Die Ausbildungsdauer liegt für gewöhnlich zwischen sieben und acht Jahren.

Als Alternative steht dir aber auch eine Ausbildung zum Piloten bei der Polizei zur Verfügung. In diesem Fall hat sich sogar einiges geändert, so dass du die Pilotenausbildung und die reguläre Ausbildung bei der Polizei bequem miteinander verbinden kannst. Vor einigen Jahren war dies noch nicht möglich und du musstest zuerst die polizeidienstliche Ausbildung durchlaufen, ehe du eine Ausbildung zum Polizei Piloten bewerkstelligen konntest. Genau wie bei der Bundeswehr, wird auch bei der Polizei zunächst ein umfangreiches Auswahlverfahren durchgeführt. Darüber hinaus werden verschiedene weitere Anforderungen an dich gestellt, wie zum Beispiel ein einwandfreies Führungszeugnis oder die Fähigkeit, auf Englisch zu kommunizieren.

 

Ausbildung auch im privaten Bereich möglich

Die dritte Möglichkeit für den Weg ins Cockpit führt über eine private Flugschule. Hier erwirbst du deinen Flugschein und kannst dich mit diesem anschließend bei verschiedenen Unternehmen bewerben. Denkbar ist es dann zum Beispiel, dass du einen Hubschrauber vom ADAC fliegst oder mit deinem Können in der Landwirtschaft oder als Rundflugpilot tätig wirst. Sicherlich nicht ganz unwichtig zu wissen ist hierbei, dass die Hubschrauberpilotenausbildung im privaten Bereich mit enormen Kosten verbunden ist. Aus diesem Grund kann es hilfreich sein, einen Teil der Stunden im Ausland zu absolvieren. Im Vorfeld solltest du dich allerdings genau damit beschäftigen, ob diese Flugstunden dann auch in der EU bzw. Deutschland gültig sind.

Achtung: Gerade bei der Bundespolizei oder der Bundeswehr solltest du dich intensiv auf das Auswahlverfahren vorbereiten. Es werden nur die besten Bewerber eingestellt, der Rest muss es im Zweifel ein Jahr später noch einmal versuchen.

 

Übernahmeaussichten nach der Ausbildung

Nachdem du deine Pilotenausbildung Hubschrauber erfolgreich bestanden hast, wirst du im besten Fall direkt in ein Arbeitsverhältnis übernommen. Bei der Bundespolizei oder der Bundeswehr stehen deine Chancen hierfür recht gut, in der freien Wirtschaft ist die Situation immer vom jeweiligen Arbeitsmarkt abhängig. Als kleinen Tipp können wir dir aber hier mit auf den Weg geben, dass du nach einer Ausbildung bei der Bundeswehr selbstverständlich auch im privaten Bereich tätig werden kannst. Piloten mit Bundeswehrausbildung sind in der freien Wirtschaft sogar gerne gesehen und bewerben sich dementsprechend mit guten Chancen auf eine Einstellung. Wirklich problematisch dürfte die Suche nach einem Arbeitsplatz also nicht sein. Speziell dann nicht, wenn du vielleicht schon ein paar Jahre Erfahrung nach der Ausbildung sammeln konntest.

 

Hubschrauber Pilot werden: Was verdiene ich nach der Ausbildung?

Ist die Ausbildung abgeschlossen und du gehst in ein reguläres Arbeitsverhältnis über, ist das Gehalt natürlich von deinem jeweiligen Arbeitsplatz abhängig. Grundsätzlich lässt sich dabei erkennen, dass du zum Beispiel bei der Bundeswehr oder Polizei etwas mehr verdienen kannst, als wenn du im privaten Bereich als Pilot tätig bist. Im Schnitt verdienen Hubschrauberpiloten in Deutschland zwischen 30.000 Euro und 45.000 Euro brutto im Jahr (Stand 2017). Solltest du dich allerdings für den Weg bei der Bundewehr entscheiden, kann das Gehalt bis zu 60.000 Euro betragen. Darüber hinaus sind oftmals noch Zuschläge zu bekommen, wenn du zum Beispiel im Ausland eingesetzt wirst oder der jeweilige Einsatz mit besonderen Gefahren verbunden ist.

 

Fazit: Ein absoluter Traumberuf

Hubschrauberpiloten sind in einem absoluten Traumberuf tätig und erleben täglich Dinge, von denen viele Menschen nur träumen können. Allerdings ist der Weg in das Cockpit eines Helikopters auch nicht zu unterschätzen, sondern kann als lang und widerspenstig bezeichnet werden. Jeder Bewerber sollte sich darüber im Klaren sein, dass zunächst eine intensive Ausbildung durchlaufen werden muss. Bei der Bundeswehr oder der Polizei gehört dazu auch ein Auswahlverfahren, auf welches du dich intensiv vorbereiten solltest. Nach der erfolgreichen Ausbildung kannst du dich aber auf einen recht sicheren Arbeitsplatz verlassen, der in vielen Bereichen besetzt werden kann. Darüber hinaus verdienen die Hubschrauberpiloten auch nicht schlecht und können sich oftmals über zahlreiche Zuschläge freuen. Also: Nichts wie ran an die Ausbildung und rein ins Cockpit!


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Bildquellen

  • Hubschrauberpilot: Pixabay