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ADAC Luftrettung: Rettungsflieger beim ADAC

Mit einer abgeschlossenen Ausbildung zum Piloten hast du in der Berufswelt zahlreiche Möglichkeiten und kannst dich für verschiedene Richtungen entscheiden. Eine davon ist die ADAC Luftrettung, die in Deutschland einen hervorragenden Ruf genießt. Kein Wunder, schließlich bringen die „gelben Engel“ für gewöhnlich Hilfe und Unterstützung. Doch gewiss nicht jeder darf ins Cockpit oder gar an Bord der Hubschrauber. Wir zeigen daher im Folgenden, wie du genau du dir den Job als ADAC Hubschrauber Pilot sichern kannst und welche Anforderungen du dafür erfüllen musst.

 

ADAC Pilot: Ausbildung beim ADAC als Pilot nicht möglich

Eine Ausbildung als Hubschrauber Pilot beim ADAC zu machen, ist nicht möglich. Stattdessen ist es so, dass du dich mit einer abgeschlossenen Ausbildung für eine Karriere beim Unternehmen bewerben kannst. Deine Ausbildung kannst du sowohl im privaten Bereich bei einer Flugschule machen als auch direkt bei einer Airline. In jedem Fall solltest du dich darauf einstellen, dass du vor der Ausbildung einen Pilot Eignungstest machen musst. Darüber hinaus kannst du natürlich nur dann deine Ausbildung beginnen, wenn du die allgemeinen Anforderungen für die Pilotenkarriere erfüllst.

 

ADAC Luftrettung: Diese Voraussetzungen müssen Piloten erfüllen

Eine Ausbildung Pilot reicht natürlich noch lange nicht aus, um ins Cockpit beim ADAC zu dürfen. Stattdessen stellt das Unternehmen noch weitaus mehr Anforderungen auf. Selbstverständlich musst du als Hubschrauber Pilot beim ADAC die medizinische Tauglichkeitsklasse 1 vorweisen können. Darüber hinaus ist eine Lizenz für Berufshubschrauberführer / CPL(H) oder Verkehrshubschrauberführer / ATPL(H) notwendig. Eine gewisse praktische Berufserfahrung ist ebenfalls erforderlich, was im Detail mindestens 1.000 Flugstunden als verantwortlicher Hubschrauber Pilot bedeutet. Mindestens 500 Stunden davon müssen im Luftrettungsdienst oder einer ähnlichen Tätigkeit absolviert worden sein. Damit du das Ganze besser behalten kannst, gibt es die Voraussetzungen hier noch einmal im Überblick:

  • Medical Class 1
  • Berufshubschrauberlizenz CPL(H) oder Verkehrshubschrauberlizenz ATPL(H) vorhanden
  • Mindestens 1.000 Flugstunden Erfahrung als Pilot (500 davon in der Luftrettung oder einem ähnlichen Einsatzgebiet)
Wichtig: Bevor du im ADAC Hubschrauber als Pilot Platz nehmen darfst, wirst du erst einmal im Einstellungstest genau unter die Lupe genommen. Hierzu gehört auch der Pilotentest DLR Test, der auch von den meisten Airlines durchgeführt wird.

 

Wer ist noch mit an Bord?

Der ADAC Pilot ist im Hubschrauber natürlich nicht alleine. Stattdessen befindet sich an Bord eine ganze Crew, die ebenfalls in der ADAC Luftrettung tätig ist. Einer der „Passagiere“ ist ein Notarzt, der in der Regel von der Klinik gestellt wird, an welche die Hubschrauberstation angebunden ist. Wenig überraschend handelt es sich auch hierbei um Fachärzte, die ausschließlich in großen Kliniken in der Region tätig sind. Speziell für diesen Zweck hat zum Beispiel jeder Hubschrauberstützpunkt einen leitenden Hubschrauberarzt. Abgesehen vom Notarzt ist an Bord der ADAC Luftrettung auch Rettungsfachpersonal zu finden. Dieses Personal ist speziell für die Einsätze in der Luft ausgebildet und kennt sich daher bestens mit den Tücken und Eigenarten der Arbeit im Luftraum aus.

 

Fazit: ADAC Luftrettung mit wichtiger Arbeit

Die ADAC Luftrettung rückt immer dann aus, wenn es besonders brenzlig wird oder am Boden kein Zugriff möglich ist. Es liegt auf der Hand, dass es sich bei der gesamten Crew um top ausgebildetes Personal handelt, welches jederzeit genau weiß, was zu tun ist. Dementsprechend hart sind die Zulassungskriterien, die vor allem eine lange Erfahrung von den Bewerbern erfordern. Mindestens 1.000 Stunden im Hubschrauber muss jeder Anwärter auf dem Buckel haben, so dass eine erfolgreiche Ausbildung Hubschrauberpilot noch lange nicht ausreichend ist. So viel steht allerdings fest: Wer diesen Job bekommt, kann wahrlich stolz auf sich sein.


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Bildquellen

  • ADAC Luftrettung: Pixabay