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Flugschulen: Alles, was du über Flugschulen wissen musst

Wer als Pilot tätig werden möchte, der kann sich natürlich nicht einfach in ein Cockpit setzen und die Maschine starten. Vielmehr musst erst eine komplizierte Ausbildung durchlaufen werden, die oftmals in Flugschulen durchgeführt wird. Das ist vor allem dann der Fall, wenn sich die angehenden Piloten nicht direkt bei einer Fluggesellschaft ausbilden lassen. Wer genau das vorhat, sollte im Folgenden gut aufpassen, denn hier führen wir alle relevanten Informationen zu den Flugschulen in Deutschland, der Ausbildung und den Kosten auf.

 

Flugschulen in Deutschland: In der Republik bunt verteilt

Deutschland ist im Luftverkehrt in vielerlei Hinsicht sehr aktiv. Das gilt nicht nur für die zahlreichen Airlines und ihre Passagiere, sondern auch für die Ausbildung von neuen Piloten. So wundert es also auch nicht, dass sich gleich mehrere Flugschulen in Deutschland entdecken lassen. Einige davon sind etwas bekannter, andere gehen möglicherweise eher als „Geheimtipp“ durch. Damit du dir einen ungefähren Eindruck über das Angebot verschaffen kannst, haben wir im Folgenden einmal einige bekannte Flugschulen in Deutschland aufgeführt:

  • RWL German Flight Academy GmbH in Mönchengladbach
  • TFC GmbH in Essen
  • InterCockpit in Frankfurt
  • DVS Deutsche Verkehrsfliegerschule GmbH in Berlin
  • VHM Schul- und Charterflug GmbH & Co. KG in Mühlheim an der Ruhr
Tipp: Mit Hilfe des Internets dürfte es nicht schwer fallen, passende Flugschulen in der Region oder näheren Umgebung zu finden, falls die genannten fünf Adressen zu weit vom eigenen Wohnort entfernt liegen.

 

Ausbildung Flugschule: Welche Möglichkeiten habe ich?

Das Angebot einer jeden Flugschule ist natürlich individuell ausgerichtet. Es ist daher nicht möglich, eine einheitliche Aussage zu den verschiedenen Möglichkeiten für Flugschüler zu machen. Allerdings kann festgehalten werden, dass in den meisten Flugschulen eine Ausbildung im privaten und beruflichen Bereich möglich ist. Besonders stark durchgesetzt hat sich dabei in den letzten Jahren die sogenannte modulare Ausbildung, welche als Alternative zur Ausbildung Ab initio angeboten wird. Bei der modularen Ausbildung wird diese nicht in einem Stück absolviert, sondern in unterschiedlichen Modulen. Dadurch kann deutlich flexibler gelernt werden, was gerade für Berufstätige angenehm ist. Wer zum Beispiel neben dem Job in einer Flugschule seine Ausbildung machen möchte, kann zum Beispiel auf Abendkurse oder sogar Angebote am Wochenende zurückgreifen.

Grundsätzlich unterteilt sich die Ausbildung Flugschule in zwei Blöcke. So durchläufst du eine theoretische Ausbildung und einen praktischen Teil. Was genau in beiden Blöcken auf dem Programmplan steht, kannst du im Folgenden erfahren.

 

Theoretische Ausbildung

Wer beispielsweise als Pilot bei Eurowings oder als Pilot bei Condor eine Ausbildung machen möchte, durchläuft hier in der Regel auch seine theoretische Ausbildung. Im theoretischen Teil, welcher vor dem praktischen Teil beginnt, bekommst du erst einmal die Grundlagen des Fliegens näher gebracht. Hier werden dir also zum Beispiel die unterschiedlichen Bauteile eines Flugzeugs erklärt, gleichzeitig natürlich auch die einzelnen Funktionen und Möglichkeiten im Cockpit. Eine gewisse „Regelkunde“ gehört natürlich ebenfalls dazu, ebenso wie das Erlernen von Befehlen oder Funksprüchen. Sicherlich gut zu wissen: Da die Ausbildung an einer privaten Flugschule natürlich normalerweise keine Einblicke in die Anläufe innerhalb eines Unternehmens ermöglicht, kooperieren viele Flugschulen mit Konzernen und bieten begleitend Praktika oder Besuchstage an.

 

Praktische Ausbildung

Die Ausbildung Flugschule besteht neben einem theoretischen Teil auch aus einem praktischen Ausbildungsteil. Dieser findet auf dem Flugplatz statt, wobei du zunächst wahrscheinlich erst einmal ein paar Erfahrungen im Flugsimulator sammeln wirst. Mit der Zeit geht es dann ins richtige Cockpit, in welchem du deinen ersten eigenen Übungsflug garantiert niemals vergessen wirst. Zunächst aber fliegst du natürlich nur in Begleitung eines Fluglehrers.

Wichtig: Bevor du eine Ausbildung bei der Lufthansa oder einem anderen Unternehmen beginnen kannst, musst du erst einmal einen Pilot Eignungstest bestehen. Machst du die Ausbildung nicht bei einer Airline, muss ein solcher Test nicht in diesem Maße durchgeführt werden.

 

Flugschule: Was kostet die Ausbildung an einer Flugschule?

Es ist allgemein bekannt, dass eine Ausbildung zum Piloten nicht ganz billig ist. Im Prinzip ist es dabei ganz gleich, welche Lizenz erworben werden soll. Der Schein ist immer mit Kosten verbunden. Für eine klassische Ausbildung zum Berufspiloten sollten zwischen 60.000 und 75.000 Euro veranschlagt werden. Eine genaue Kostenübersicht lässt sich natürlich nicht aufstellen, schließlich sind die Preise auch immer von den Leistungen der Schüler abhängig. Wer etwas länger braucht, wird am Ende vermutlich auch etwas mehr bezahlen müssen. Aus diesem Grund wechseln viele Flugschüler zu einer Ausbildung im Ausland, wo oftmals eine Menge Geld gespart werden kann. Hierbei sollte allerdings beachtet werden, dass die Ausbildung bei den Flugschulen im Ausland auch in Deutschland anerkannt wird. Ist das nicht der Fall, wäre das natürlich enorm ärgerlich.

Tipp: Gerade bei einer modularen Ausbildung kann sich der Blick auf Flugschulen ins Ausland durchaus lohnen. So könnte zum Beispiel ein Teil der praktischen Ausbildung im Ausland erledigt werden, während die Theorie vollständig in Deutschland erlernt wird. So würden sich die Kosten insgesamt bereits deutlich senken lassen.

 

Fazit: Flugschulen bieten große Auswahl an

In Deutschland gibt es zahlreiche Flugschulen, was für angehende Piloten natürlich eine erstklassige Nachricht ist. Darüber hinaus sind die meisten Flugschulen in Deutschland auch erstklassig aufgestellt und bieten die Ausbildung in verschiedenen Bereichen an. Die Ausbildung selber besteht aus einem theoretischen Teil und einem praktischen Teil. Wie hoch die Kosten hierfür genau ausfallen, lässt sich nicht detailliert sagen, da die eigenen Lernerfolge und Fortschritte einen wesentlichen Einfluss auf die Gesamtkosten haben. Festhalten lässt sich aber, dass du mit einer abgeschlossenen Ausbildung als Pilot bei einer Flugschule gute Voraussetzungen für deine spätere Karriere geschaffen hast. Du kannst dich ohne Probleme bei einer Airline bewerben oder in anderen Bereichen, wie zum Beispiel als Rettungsflieger, tätig werden. Umso wichtiger ist es, dass du dir deine jeweilige Flugschule vor der Ausbildung genau anschaust und dir wirklich sicher bist, dass dies die richtige Adresse ist. Je besser deine Ausbildung, desto größer sind natürlich auch die Chancen auf einen tollen Arbeitsplatz.


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Bildquellen

  • Flugschulen: Pixabay